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Bergwanderweg: Cevio - Peccia Länge: Broglio - Peccia 5,8 km Marschzeit: Hinweg: 1h 35min Rückweg: 1h 20min Schwierigkeitsgrad: erfahrene Wanderer Kartenmaterial 1:50 000: Vallemaggia Kartenmaterial 1:25 000: 1272 P.C.Tencia Beste Jahreszeit: Frühling-Herbst Öffentliche Verkehrsmittel: Autobus Fart Locarno-Bignasco 630.60 Bignasco-Peccia 630.72 Auskünfte: Vallemaggia Turismo Tel. 091 753 18 85 Von Broglio aus, dem Heimatort vom Schriftsteller Giuseppe Zoppi, geht man bis zum Fluss runter und überquert danach die Brücke. Man biegt nach rechtsab, um dann sofort auf den Wanderweg zu gelangen, welcher in Richtung des Flusses della Froda führt und dann in nördlicher Richtung weiter. Die alten Maulbeerbäume in Broglio sind noch die Ueberreste einer kleinen, lokalen Seidenindustrie des 8. Jahrhunderts. Weiter oben erscheint das elegante Dörfchen von Prato, mit dem Pizzo Mascarpino im Hintergrund. Durchquert man den Nadelholzwald, erreicht man den Wanderweg am Fluss Tomè: eine geschliffene und buchtige Schlucht formt schöne Pfützen, wo das Wasser klar fliesst. Man geht auf steinigem Boden weiter, wo der Kastanienbaum grosszügig aber ohne grosse Erwartung wächst und die einzige Möglichkeit von Nutzung darstellte, um dann Vedl zu erreichen, kleines Maienfeld am Fusse eines breiten Steinhanges mit einem Oratorium aus dem Jahre 1758. Ein Stückchen weiter überquert man den Fluss vom Val di Prato, gewaltig in der tiefen Schlucht gelegen, um sich dann mit der Landstrasse zu vereinigen, welche von diesem Tal her kommt und uns in wenigen Minuten nach Prato führt. Hier hat der Erzpriester von Bern im l8. Jahrhundert eine wertvolle Bibliothek gegründet, welche heute noch intakt ist. Eine Stiftung wurde gegründet, um diese Bücher zu retten. Entlang der Hauptstrasse geht man weiter bis Sornico, dem Hauptort der antiken "Vicinia" von Lavizzara und dem Sitz der ältesten Kirche von Lavizzara, wahrscheinlich aus dem Jahr 1000 stammend. Wer jedoch weiter gehen möchte, muss die Brücke in Prato überqueren, um dann an der rechten Uferseite bis zu den Zielscheiben des Schiessstandes weiter zu wandern. Auf die linke Seite zurückkehrend und die Gerre überquerend, welche dieses Gebiet durch Ueberschwemmungen und Erdrutschen gekennzeichnet hat und im 16.-19. Jahrhundert zahlreiche Verwüstungen verursacht hatte. Der Autor und Vallemaggia Turismo lehnen bei Unfällen jede Verantwortung ab.
File from 23 Mar, 2001 - LastMod. 15 Sep, 2005 23:09:34
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